a.time.line

Ein Projekt zu zeit.čas.tempo

a.time.line 2019

Die Arbeit:

Zeitungen und Zeitschriften sind schon seit Langem als Gestaltungselement ein Teil der künstlerischen Arbeit von Petra Tragauer.

Zeitungsartikel als Collagen im Bildhintergrund nehmen dabei Bezug auf den Entstehungszeitpunkt der jeweiligen Arbeit. Sie sind sowohl in ihrer Gestaltung als auch in ihrer Zusammensetzung einzigartig.

Die Zeitungen stehen symbolisch für die Informationsflut unserer Zeit. Nicht nur in analoger, auch immer mehr in digitaler Form nimmt die Zahl der Informationsquellen zu und sind echte Meldungen von Falschmeldungen nicht mehr zu unterscheiden.

Mit dem Projekt „a.time.line“ archiviert die Künstlerin ganze Zeitungsblätter und bewahrt deren Inhalte für die Zukunft. Mit dem Projekt wurde 2019 begonnen. In diesem Jahr wurden 204 Blätter archiviert und in einer Arbeit zusammengeführt. 2020 entstehen Arbeiten mit kleineren Zeitabschnitten.

Die Künstlerin wurde durch die Ausschreibung des Projekts zeit.čas.tempo inspiriert und sieht diese Arbeit als Langzeitprojekt.

a.time.line wird zur Sommerausstellung der Berufsvereinigung Bildender Künstler in der Alpen-Adria-Galerie Klagenfurt und im Oktober im Atelier Tragauer / Galerie kunst.stoff im Rahmen der kärntenweiten Kulturinitiative  zeit.čas.tempo – Kärnten – Triennale II zu sehen sein.

Inhalt:

Die Arbeit ist die Inszenierung des Nicht-mehr-hinschauens und des Nicht-mehr-mitfühlens, weil uns die Massen an Nachrichten über Kriege, Naturkatastrophen, Flüchtlinge, Macht, Narzissmus und Leid abgestumpft haben.

Die Künstlerin spielt mit dem, was man nicht sieht oder nicht sehen will. Wegschauen ist aber kein Beitrag zur Problemlösung, Wegschauen ist fatal.

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